Swiss League

Trotz einer erfolgreichen Saison muss der SC Langenthal seinen Aktionären einen Fehlbetrag von mehr als 550'000 Franken erklären.

Der SC Langenthal ist von dem Defizit "erschüttert".
Robert Hradil / RvS.Media

"Das Jahresergebnis hat den Club erschüttert.", sagt Gian Kämpf, designierter Vorstandsvorsitzender des SCL, der Berner Zeitung. Der Swiss League-Meister ist dem eigenen Erfolg zum Opfer gefallen: Aufgrund des Meisterschaftstitels mussten sie ihren Spielern zusätzliche Boni zahlen. Zudem waren ihre Sponsoren und Gönner aufgrund der Unsicherheit um die neue Arena weniger investitionsbereit.

«Das Jahresergebnis hat
den Club erschüttert.»
Gian Kämpf

Um den Club wieder auf Kurs zu bringen, wird der SC Langenthal an seiner Generalversammlung vom 4. September eine Kapitalherabsetzung vorschlagen - zum dritten Mal nach 2008 und 2013 - berichtet die Berner Zeitung. Das bisherige Aktienkapital der Gesellschaft von 612'500 Franken soll auf 122'500 Franken herabgesetzt werden. Wenn ihre Aktionäre diese Massnahme akzeptieren, sollte das Defizit der vergangenen Saison ausgeglichen werden.

Der Aufstieg in die National League ist keines der Ziele des SC Langenthal für die kommenden Jahre. Die Stärkung der Juniorenabteilung steht im Vordergrund. "Klar ist damit auch, dass dies nicht gleich viel kosten kann wie bis anhin", ergänzt Angela Kölliger, Mitglied des Vorstands der SCL, der gleichen Quelle. Das Budget wird daher für die kommenden Saisons niedriger sein.

( 15. August 2019 | vae )

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