Der Stanley-Cup-Fluch dauert mittlerweile schon 30 Jahre an. In Kanada tröstet man sich gerne mit Olympischen Goldmedaillen oder WM-Titeln, aber eine Stanley-Cup-Parade in einer Stadt Kanadas gehört zu den aktuellen Sehnsüchten der Fans „North of Border“. Aber nicht nur für NHL-Puristen und Fans im Kernland des Eishockeysports sind Playoff-Erfolge wichtig, sondern auch für die Wertschöpfung.

Alle Jahre wieder zum Playoff-Beginn in der NHL steht die Frage im Raum: Welches in Kanada beheimatete Team kann den nunmehr seit 1993 andauernden Stanley-Cup-Fluch brechen? Seit vielen Jahren sind die Toronto Maple Leafs das designierte Team dafür. Aber sie haben die Fans im Mutterland des Eishockeys immer wieder enttäuscht. Es existieren sogar auf den Sozialen Medien Gruppen mit der Bezeichnung „Losers since '67“. Was spricht dafür, dass es diesmal endlich anders wird?

In Nordamerika spricht man von sogenannten “Dark Horses”. Damit sind im Rennen um einen Titel jene Teams gemeint, die als gefährliche Aussenseiter gelten. Letzte Saison waren die Canadiens de Montréal die Dark Horses der Playoffs. Wer kann diese Saison in die Fussstapfen der Habs 2021 treten? Wir haben ein Team im Westen und eines im Osten auserkoren.

NHL-Legende Joe Thornton greift nach seiner letzten Chance, um mit einem Stanley-Cup-Erfolg abzutreten. Es wäre so kitschig wie einst bei Raymond Bourque und zugleich auch eine doppelte Premiere, wenn die Panthers ihren ersten Titel feiern könnten.

Es ist wieder Zeit für eine Crossover Episode mit Dumenig und Micha vom NHLvsNLA Podcast und wir haben die Playoffs im Fokus.

Gazzetta dell'Ambrì

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