Bull-etin Zug
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Hinter den Kulissen des hiesigen Eishockeys geht es im Sommer heiss zu und her. Der Februar und März und danach Mai und Juni: Das sind die mitunter anstrengendsten Monate für alle, die sich im Eishockeygeschäft bewegen. Auch für jene, die man auf den ersten Blick nicht sofort als aktive Parteien im ganzen Eishockeybusiness wahrnimmt. Wir haben hinter die Kulissen geblickt bei einer der im Eishockey etablierteren Spielerberater-Agenturen mit Sitz in der Region Basel.
Es hat lange gedauert, aber es hat sich gelohnt. Der EHC Basel konnte Jakob Stukel nach Basel lotsen. Und das ist nicht nur irgendein Importspieler: Er war der schnellste und dynamischste Spieler in der ICEHL. Also in einer Liga, die qualitativ mindestens auf dem Niveau der Swiss League steht.
Der Jubel nach dem Aufstieg war gross: Endlich ist der EHC Basel wieder in einer der Eishockey-Profiligen vertreten. Die sportliche Mission ist geglückt, aber: Die nächsten Herausforderungen warten schon. Und zwar sowohl im sportlich-technischen Bereich wie auch bei einem ganz besonderen Thema: Wie kann sich der EHC Basel wieder wie einst vor vielen vielen Jahren zu einem Kultclub entwickeln?
Die Mission Aufstieg geht mit den Playoffs bald in die Endphase - Kann man in Basel überhaupt das Eishockeyfieber entfachen?
Der EHC Basel ist in der MySports League wie ein Fremdkörper: Die Mannschaft ist auf allen Positionen – inklusive Cheftrainer und Assistenten - besetzt wie eine Swiss-League-Mannschaft. Strukturell und bezüglich Infrastruktur ebenfalls. Aber in den letzten beiden Saisons war ein sportlicher Aufstieg aufgrund der Covid-Pandemie nicht realisierbar. Nun aber könnte sich eine Hintertüre öffnen, die dem EHC Basel endlich den Weg in die Swiss League ebnen würde.