Rund sechs Monate nach den Playoff-Finalspielen der Saison 2024/25 wird ab diesem Wochenende in der obersten Schweizer Frauenliga wieder um Punkte gekämpft. Die Ausgangslage ist nicht viel anders als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr, auch wenn sich über den Sommer einiges getan hat. Dazu zählt auch die Regeländerung, wonach Bodychecks im Schweizer Frauenhockey in Zukunft erlaubt sind. Wer wird den eigenen Ambitionen gerecht? Wessen Experiment geht nicht oder nur bedingt auf? Eine Einschätzung.
Zug: Jetzt erst recht
Vorteil Zug? Die Enttäuschung muss nach dem verlorenen Playoff-Final in Zug gross gewesen sein. Vizemeister, das passt nur bedingt zu den hohen Ambitionen der Innerschweizerinnen, die für sich in Anspruch nehmen, das Schweizer Fraueneishockey in Sachen Professionalität revolutioniert zu haben. Die Folge: Eine Transferoffensive, eine fast makellose Vorbereitung und unverändert hohe, ja höchste Ziele. Nicht ganz zu Unrecht, denn die Zugerinnen haben sich – trotz Abgängen – erneut verstärken können. Mit den beiden Nationalspielerinnen Nicole Vallario (zurück aus den USA) und Alina Marti (von den ZSC Lions) und der Wiederverpflichtung der tschechischen Stürmerin Noemi Neubauerova gehören die Innerschweizerinnen zu den Transfersiegern. Und haben dies auch mit einer fast perfekten Vorbereitung (u.a. deutlicher Sieg gegen Meister SC Bern) unter Beweis gestellt. Im Tor der Zugerinnen steht die 27-jährige Chiara Pfosi, die ihre dritte Saison erstmals als klare Nummer 1 in Angriff nehmen wird. Neun Jahre in den USA haben die Seeländerin geprägt. Die Frage sei erlaubt: Wird sie dem Druck gewachsen sein?

Gelingt dem EV Zug nach der bitteren Finalniederlage in der letzten Saison der grosse Triumph?
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SC Bern: Nur drei Ausländerinnen
Meister SC Bern wagt sich mit nur drei Ausländerinnen auf die Mission Titelverteidigung, meldet hingegen die Verpflichtung zweier Nationalspielerinnen. Neu stürmt die ZSC-Topskorerin Sinja Leemann für die Bernerinnen und Stefanie Wetli (Davos) soll die Defensive stabilisieren. Damit stehen in Berns Defensive neben Wetli mit Torhüterin Saskia Maurer sowie Lara Christen, Alizée Aymon und Alena Rossel vier weitere Nati-Spielerinnen. Eigentlich ein Bollwerk, das auch einem Typhoon standhalten sollte. Doch reicht der offensive Output zur erfolgreichen Titelverteidigung? Die kongenialen Stürmerinnen Estelle Duvin und Maija Otamo, die massgeblich am Titel beteiligt waren, haben in der Vorbereitung in fünf Spielen nur einmal zusammengespielt. Auch die Rolle von Top-Stürmerin Sinja Leemann scheint noch nicht genau definiert. Der neue Headcoach Michel Zwahlen, Sohn des nach Freiburg abgewanderten Meistertrainers Thomas Zwahlen, hat noch einiges an Feinjustierung vor sich.
Davos: Playoffs im Visier
Neu stehen in Davos mit Evelina Raselli (Head) und Livia Altmann zwei erfolgsverwöhnte und äusserst erfahrene Ex-Nationalspielerinnen an der Bande. Beide wissen wie Titel geht: Raselli und Altmann haben zusammen sieben Schweizer Meistertitel und drei bronzene Auszeichnungen an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen in ihrem Palmarès. Andererseits hat Davos eine ganze Reihe von Schlüsselspielerinnen verloren. Allen voran Topskorerin Elizabeth Lang sowie die Verteidigerinnen Stefanie Wetli, Alessia Baechler, Lucie Tenenbaum und Janine Hauser. Das sind Lücken, die das neue Ausländertrio schliessen muss. Das hat in der Vorbereitung mit vier Siegen aus fünf Spielen bereits gut geklappt. Nur ist eben Vorbereitung nicht gleich Meisterschaft. Trotzdem wird Davos einen der sechs Playoff- respektive Pre-Playoff-Plätze problemlos schaffen.
Ambri: Kontinuität über alles
Kontinuität ist ein Stichwort, das in der Leventina im Frauenteam durchaus Gültigkeit hat. Headcoach Benjamin Rogger geht in seine dritte Saison, das Ausländerinnen-Quartett in seine dritte (Rask, Kaila), respektive zweite Saison (Pejzlova, Liikala). Auch in Bezug auf weitere Transfers bleiben die HCAP Girls ihrem Schema treu: Junge Spielerinnen von ennet dem Gotthard, die ihre Karriere neu lancieren wollen, finden in Ambri immer wieder Aufnahme. Und mit Lena-Marie Lutz gelang den Leventinerinnen auch noch der Transfer einer Nationalspielerin. Ambri ist für die 24-Jährige in ihrer 10. Saison in der obersten Liga ihre sechste Station. Die Kontinuität in der Entwicklung und die Tore und Punkte, die die vier Ausländerinnen in den letzten beiden Jahren beigesteuert haben, werden zu einem Platz unter den besten sechs Teams ausreichen. Es sei denn, der Wind wird sich drehen und der Hang zur Kontinuität in einem Fehlentscheid enden.
ZSC: Alles ist neu in Zürich
Beim Serienmeister sind nicht nur tolle Serien (15 Jahre in Folge im Final), sondern auch eine ganze Führungsära zu Ende gegangen: Nach 21 Jahren mit unzähligen Highlights und insgesamt 28 Medaillen verschiedener Couleur haben Angelika und André Weber die Leitung der ZSC-Frauen-Organisation an die beiden ehemaligen National- und langjährigen Lions-Spielerinnen Monika Waidacher (Head Women's Teams) und Christine Meier (GM Women's Teams und Assistenztrainerin) übergeben. Die beiden neuen Führungskräfte holten ihre ehemalige Teamkollegin Angela Taylor als Headcoach nach Zürich, wechselten das ganze Ausländerkontigent aus und streben einen Neuaufbau an. Die schottische Ex-Internationale und Ex-Lions-Spielerin sorgt für ein Novum in der Schweiz: Sie ist mit einer Vollzeitanstellung von 100% angestellt. Sie soll das Team weiter professionalisieren, optimal formen und zudem junge Talente in der Organisation sichten und fördern. Das alles tönt nach Neuanfang nach einer schwierigen Saison. Bleibt die Frage: Wo stehen die ZSC Lions Frauen nach dem Verlust von 160 Skorerpunkten (Leemann 48, Marti 38, Fontaine 30, Holmgren 26, Polenska 12 und Holmes 6) in der aktuellen Saison? Sicher nicht auf den Plätzen 1 und 2, aber ziemlich sicher unter den besten Sechs.

Bei den ZSC Lions Frauen ist vieles neu - auf und neben dem Eis.
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Gottéron: Was bringt der Berner Meistertrainer?
Auch in Freiburg gab's einen kleinen Umbruch mit einem mutigen Experiment: Neu steht der Berner Meistertrainer Thomas Zwahlen an der Bande und mit ihm verbunden kommen in Freiburg neue Medaillenträume auf. Ist Zwahlen der Heilsbringer im Uechtland? Stechen die neuen Ausländerinnen ihre Vorgängerinnen aus? Findet Gottéron langsam aber sicher zu einer gewissen Konstanz? Und – ganz entscheidend – geht das Torhüterinnen-Experiment mit der 16-jährigen Freiburgerin Anne-Eugénie Gendre und der ein halbes Jahr älteren Baslerin Selina Steiner, die als Leihgabe letzte Saison Zunzgen-Sissach zum SWHL B-Meistertitel hexte, auf? Fragen über Fragen, deren Antworten nur die nächsten Wochen bringen können. Ganz allgemein scheint Gottéron auch in der neuen Saison zumindest für einen Pre-Playoff-Platz gerüstet.
Langenthal: Geschickte Verstärkungen
Langenthal, dem ewigen Women's-League-Schlusslicht, winkt in der neuen Saison die Chance, den letzten Platz abzugeben und um die Pre-Playoff-Plätze zu spielen. Grund dafür sind geschickte Verstärkungen, die sich in der Vorbereitung gut im Oberaargau eingelebt haben und für die eine oder andere Überraschung sorgten könnten. 29 der 34 Treffer in den Vorbereitungsspielen (zum grossen Teil gegen unterklassige Gegner) schoss Langenthals neue Ausländerinnen-Fraktion um Jessika Boulanger, Alexandra Lidskaya (je 7), Viktoria Maskalova (5, Schweizer Lizenz), Samantha Gius (4, Schweizer Lizenz), Lea Mc Leod und Megan Cornell (je 3). Viel wird auch davon abhängen, ob sich der Zuzug der italienischen Nationaltorhüterin Elisa Biondi lohnt. Die 26-Jährige wird den Oberaargauerinnen – zusammen mit Stürmerin Samantha Gius – im November und Dezember für acht Spiele fehlen. Biondi und Gius werden zu dieser Zeit mit dem italienischen Nationalteam zu einem einmonatigen Olympia-Trainingslager nach Kanada reisen.
NHA: Aus neu mach' alt?
Neuer Headcoach, neue Ausländerinnen! Der 46-jährige Philippe Stengel hat nach fünf Jahren als Headcoach verschiedener Westschweizer Junioren- und Aktivteams den bisherigen Übungsleiter Yan Gigon abgelöst. 11 Jahre lang stand Gigon dem Neuenburger Frauenteam als Headcoach vor. Ganz loslassen kann und will er nicht, Gigon ist neu Assistent des neuen Headcoachs. Neu wurden auch zwei der vier Ausländerpositionen besetzt, doch irgendwie passen die Rädchen im Getriebe noch nicht ganz zusammen. Gegen gleichklassige Gegner gabs bisher nur Niederlagen. Daran ändert auch der Gewinn des Huttwiler Vorbereitungsturniers (1:0-Finalsieg gegen Langenthal, nachdem das Round Robin-Spiel noch mit 0:2 verloren ging) wenig. Es ist ein bisschen wie in den letzten Jahren: Die Ambitionen sind uneingeschränkt hoch, die Resultate aber sprechen vielfach eine andere Sprache. Gut möglich, dass Neuenburg erneut die (Pre-)Playoffs verpassen wird. Oder eben: Aus neu mach' alt. Immerhin: Die Neuchâtel Hockey Academy ist der einig verbliebene unabhängige Frauen-Club in der Women's League und schon nur dieses Detail verdient allerhöchsten Respekt.
Ambri-Piotta Girls (HCAP Girls)
Trainer: Benjamin Rogger (SUI, bisher)
Ausländerinnen: Michaela Pejzlova (CZE), Julia Liikala (FIN), Fanny Rask (SWE), Jenna Kaila (FIN), Greta Niccolai* (ITA, bisher)
Zuzüge: Lena-Marie Lutz (Zug), Hayley Hirt, Sonja Inkamp (beide ZSC/GCK Lions), Jil Kim Wasmer (Valais-Wallis Future), Saskia Camenzind (Lady Lakers), Lorena Wrann (Zug)
Abgänge: Elisa Dalessi (Davos), Matilde Fantin (Penn State University/NCAA)
SC Bern
Trainer: Michel Zwahlen (SUI, neu)
Ausländerinnen: Estelle Duvin (FRA, bisher), Maija Otamo (FIN, bisher), Clara Rozier (FRA, bisher)
Zuzüge: Sinja Leemann (ZSC Lions), Stefanie Wetli (Davos), Louana Bigler, Lenni Kozuh (beide Langenthal), Jelena Sonderegger (Lyss/NHA)
Abgänge: Isabel Waidacher, Julia Marty (beide ZSC Lions), Tess Allemann (Rücktritt), Lea McLeod, Viktoria Maskalova (beide Langenthal)
Davos
Trainer: Evelina Raselli (SUI, neu)
Ausländerinnen: Klara Seroiszkova (CZE, neu), Bri Eid (CAN, neu), Marie-Pierre Pélissou* (FRA/CAN, neu), Lucia Haluskova (SVK, neu), Joelle Fiala (CAN, bisher), Roberta Roccella* (ITA, bisher), Aurora Abatangelo* (ITA, bisher)
Zuzüge: Lucia Haluskova (Bratislava/SVK), Klara Seroiszkova (HV71/SWE), Bri Eid (Long Island University/NCAA), Marie-Pierre Pélissou* (Neuchâtel), Elisa Dalessi (HCAP Girls), Miriana Bottoni (Hockey Grischun Sud U17)
Abgänge: Stefanie Wetli (SC Bern), Alessia Baechler (Northeastern University/NCAA), Lucie Tenenbaum (Minnesota State University/NCAA), Janine Hauser (ZSC Lions), Elizabeth Lang, Courtney Kollman, Leah Marino (alle ?)
Fribourg-Gottéron Ladies
Trainer: Thomas Zwahlen (SUI, neu)
Ausländerinnen: Ann-Frédérique Guay (CAN, neu), Maggie MacEachern (CAN, neu), Lauren Dabrowski (CAN, bisher), Jenna Suokko (FIN, bisher)
Zuzüge: Ann-Frédérique Guay (Linköping/SWE), Maggie MacEachern (Shenzhen Kunlun Red Star/CHN), Manon Jossevel (Griffons U15), Laurine Modoux (Lausanne), Camille Huwyler (reaktiviert), Lou Krebs (Olten U15Elit), Nolwen Boldini (Lyss)
Abgänge: Alexandra Lehmann (Nissiping Lakers/Can/USports), Marion Gremaud (Rücktritt), Kati Asikainen (Kärpät/FIN, Div 2), Soraya Renaud, Emma Christe (Neuchâtel) Maggy Burbridge, Shailynn Snow (beide ?)
Langenthal
Trainer: Nicola Minder (SUI, bisher)
Ausländerinnen: Lea McLeod (CAN, neu), Alexandra Lidskaya (RUS, neu), Jessika Boulanger (CAN, bisher), Megan Cornell (USA, bisher), Elisa Biondi* (ITA, neu), Viktoria Maskalova* (SVK, neu), Samantha Gius* (ITA, bisher), Nadia Maier* (ITA, bisher)
Zuzüge: Alexandra Lidskaya (Sarisanka Presov/SVK), Lea McLeod, Viktoria Maskalova* (beide SC Bern), Elisa Biondi* (Lausanne),
Abgänge: Louana Bigler, Lenni Kozuh (beide SC Bern), Sina Bachmann (Brandis), Holly Reuther, Sévérine Zaugg (beide Rücktritt), Dayna Owen (?)
Neuchâtel Hockey Academy
Trainer: Philippe Schlegel (SUI, neu)
Ausländerinnen: Alexandria Weiss (USA, neu), Tatum White (CAN, neu), Clara Piazzon (FRA, bisher), Tatiana Onyshchenko* (POL/UKR), Kristina Faberova* (SVK, neu)
Zuzüge: Alexandria Weiss (Modo/SWE), Tatum White (Syracuse/NCAA), Amélie Paroz (Biel U17Elit/Ajoie U17Top), Emma Christe (Gottéron), Tania Leuenberger (Worb), Kristina Faberova (Zunzgen-Sissach)
Abgänge: Marie-Pierre Pélissou* (Davos), Gaelle Bourquin (Lausanne), Mathilde Brauen (Zunzgen-Sissach), Madison Truax, Rosalie Bégin-Cyr, Chanel Gilomen, Gabriella Therrien (alle?)
ZSC Lions
Trainer: Angela Taylor (SCO, neu)
Ausländerinnen: Kira Juodikis (CAN, neu), Kirsti Shashkina (EST, neu), Anja Trummer (AUT, neu), Eveliina Mäkinen (FIN, neu)
Zuzüge: Eveliina Mäkinen (Zug), Kira Juodikis (University of New Hampshire (NCAA/USA), Kirsti Shashkina (Istanbul/TUR), Anja Trummer (Yale University/NCAA), Isabel Waidacher, Julia Marty (beide SC Bern), Janine Hauser (Davos), Laelia Huwyler, Sarina Ochsner (beide GCK Lions), Sarina Messikommer (Wetzikon/Bassersdorf).
Abgänge: Sinja Leemann (SC Bern), Alina Marti (Zug), Hayley Hirt, Sonja Inkamp (beide HCAP Girls), Sandra Heim (Rücktritt), Josefine Holmgren (SDE Hockey/SWE), Alena Polenska, Skylar Fontaine (beide ?)
EV Zug
Trainer: Daniela Diaz (SUI, bisher)
Ausländerinnen: Noemi Neubauerova (CZE, neu), Annika Fazokas (AUT, bisher), Leonie Kutzer* (AUT, bisher)
Zuzüge: Noemi Neubauerova (Toronto/PWHL), Nicole Vallario (St. Thomas University/NCAA), Alina Marti (ZSC Lions), Yara Keller (Innerschwyz U20/Seewen 3.L/Urdorf 2.L), Lia Egger (Langenthal/Bassersdorf), Sarah Mettler (Winterthur U15Elit)
Abgänge: Naemi Herzig (College of the Holy Cross/NCAA), Lena-Marie Lutz, Lorena Wrann (beide Ambri), Julia Näf (Sursee), Eveliina Mäkinen (ZSC Lions)
* die mit einem Stern bezeichneten ausländischen Spielerinnen gelten als «Lizenz-Schweizerinnen»
** Doppelbürgerinnen
Schweizerinnen im Ausland
Alina Müller: Boston (PWHL)
Andrea Brändli: Frölunda HC (SWE, SDHL, neu)
Laura Zimmermann: St. Cloud University (USA, NCAA)
Lucie Tenenbaum**: Minnesota State University USA, NCAA, neu)
Alessia Baechler: Northeastern University (USA, NCAA, neu)
Naemi Herzig: College of the Holy Cross (USA, NCAA, neu)
Alexandra Lehmann**: Nipissing Lakers (USports/CAN, neu)
Sinia Gubser: Morrisville Mustangs (USA, NCAA III, neu)
Maria Zerr**: Pittsburgh Penguins Elite AAA (USA, neu)
Lauryne Dünnenberger: New Hampshire Mountains Cats U19 AAA (USA, neu)
Léa Péclard: New Hampshire Mountains Cats U19 AAA (USA, neu)
Alicia Fausch: OHA Mavericks Tardiff Prep U18 (CAN)
Vanessa Schaefer**: University of British Columbia (USports/CAN)
Margaux Favre: Merrimack College (USA, NCAA)
Anna Neuenschwander: Järnbrotts HK (Div 1/SWE)
Monja Wagner: Union Women’s Hockey (USA, NCAA)
Sydney Berta: Carleton University (CAN, CIS)
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