Swiss Women's Hockey
Der Blog beleuchtet das Schweizer Frauen-Eishockey – von den Nationalteams über die PostFinance Women’s League bis zu den unteren Ligen. Was läuft wo? Wer macht was? Wir beantworten Fragen und ordnen ein.
Der Erfolg der Raptors als neue NBA Champions ist Balsam auf die Kanadische Volksseele. Seit 1993 haben in Kanada beheimatete NHL Clubs keinen Stanley Cup mehr errungen, was im Eishockey-Heimatland Jahr für Jahr für Unmut sorgt. Nun hat immerhin das einzige Kanadische NBA-Team die US-Mannschaften in die Schranken gewiesen.
Mehr als zwei Dutzend NHL Cracks, die sich in den Playoffs von ihrer besten Seite zeigten, verhandeln diesen Sommer ihren neuen Vertrag oder testen ihren Marktwert. Einige von ihnen werden ihre Saison und die erfolgreiche persönliche Playoff-Bilanz versilbern können.
Nashville ist eine „Playoffville“. Dies, weil über Jahre mit den Fans und der Community der Zusammenhalt und eine Identifikation gefördert und gepflegt wurde. In der Music City ist der Eintritt zu einem „Preds“ Matchbesuch seit Jahren das „hottest ticket in town“. Mit verantwortlich ist natürlich auch die sportliche Kontinuität und somit das prägende fast jährliche Playoff-Gemeinschaftserlebnis mit einem starken identifizierenden Charakter.
Die Sympathie für die San Jose Sharks ist in der Schweiz bei NHL-Interessierten ziemlich ausgeprägt. Anteil daran hat natürlich auch Timo Meier. Und Ex-HCD-Star Joe Thornton. Denn „Jumbo Joe“ ist gewissermassen ein „Kanadischer Schweizer“ per Heirat und stolz drauf, wie er in vielen Interviews betont. Kein Wunder also, hoffen hierzulande viele Eishockeyfans auf ein grosses Happy End bei seiner vielleicht letzten Chance, den Stanley Cup zu gewinnen.
Die Carolina Hurricanes haben dank sportlichem Erfolg - aber auch mit Marketingmassnahmen endlich eine Euphorie im „NHL Niemandsland“ entfacht. Und Nino Niederreiter profitiert mit.