Swiss Women's Hockey
Der Blog beleuchtet das Schweizer Frauen-Eishockey – von den Nationalteams über die PostFinance Women’s League bis zu den unteren Ligen. Was läuft wo? Wer macht was? Wir beantworten Fragen und ordnen ein.
Zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren stehen die Tampa Bay Lightning in den Stanley-Cup-Halbfinals und streben den „Threepeat“ an. Erneut war es ein harter Kampf in der ersten Runde und eine souveräne Fortsetzung in der 2. Runde. Und wieder konnte man einen Ausfall eines Schlüsselspielers kompensieren sowie entscheidende Trade Deadline-Akquisitionen tätigen, die sich jetzt auszahlen.
Das Battle of Alberta: Nichts begeistert die NHL-Fangemeinde im Mutterland des Eishockeys so sehr, wie solche Playoff-Serien zwischen zwei Rivalen. Es ist das sechste Playoff-Duell mit dem bisher historisch klaren Vorteil für die Oilers (4:1-Siege). Aber nicht nur der sportliche Gehalt und die Emotionen sorgen für Begeisterung. Denn diese Playoff-Serie ist ein Geschenk für die Vermarkter in Kanada.
Die zweite Playoff-Runde 2022 ist gespickt mit spannenden Rivalitäten. Das "Battle of Alberta" zieht die Fans der Calgary Flames und Edmonton Oilers in der Provinz Alberta seit Jahrzehnten in den Bann und gehört bei Zustandekommen zu den Highlights in den Playoffs. Heuer ist auch das "Battle of Florida" ein emotionaler Höhepunkt.
Der Stanley-Cup-Fluch dauert mittlerweile schon 30 Jahre an. In Kanada tröstet man sich gerne mit Olympischen Goldmedaillen oder WM-Titeln, aber eine Stanley-Cup-Parade in einer Stadt Kanadas gehört zu den aktuellen Sehnsüchten der Fans „North of Border“. Aber nicht nur für NHL-Puristen und Fans im Kernland des Eishockeysports sind Playoff-Erfolge wichtig, sondern auch für die Wertschöpfung.
Alle Jahre wieder zum Playoff-Beginn in der NHL steht die Frage im Raum: Welches in Kanada beheimatete Team kann den nunmehr seit 1993 andauernden Stanley-Cup-Fluch brechen? Seit vielen Jahren sind die Toronto Maple Leafs das designierte Team dafür. Aber sie haben die Fans im Mutterland des Eishockeys immer wieder enttäuscht. Es existieren sogar auf den Sozialen Medien Gruppen mit der Bezeichnung „Losers since '67“. Was spricht dafür, dass es diesmal endlich anders wird?