Bull-etin Zug
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In unserem NHL Observer-Blog „Das Phoenix Prinzip“ (den Blog findest du hier) sprachen wir über die vielen NHL-Clubs, die sich gegenwärtig im Zuge eines Rebuildings einem Paradigmenwechsel, Strukturwandel und Neuaufbau unterziehen. Die Clubs, die 2022/23 diesen grossen Schritt machen, können sich dabei von Erfolgsgeschichten aus der nahen Vergangenheit inspirieren lassen:
In der Geschäftswelt spricht man vom Phoenix-Prinzip als eine Entwicklung eines authentischen Führungsstils, indem das Handeln mit einem inneren Kontrollsystem in Einklang gebracht wird. Man will also einem Unternehmen während eines Strukturwandels eine neue, authentische Philosophie verpassen. Genau das passiert aktuell bei mehr NHL-Clubs denn je. Selten zuvor passierte so viel hinter den Kulissen der Chefetagen. Die Saison 2022/23 steht klar im Zeichen des Phoenix-Prinzips.
Tampa Bay Lightning – erneut einer der heissesten Kandidaten auf den Stanley Cup 2023? Die Antwort ist ja, auch wenn 2022 der Masterplan für den "Threepeat“ nur fast aufgegangen ist. Aber in der Bay Area gab es – wie die letzten Jahre auch - keinen Blitzeinschlag in Form einer Infragestellung der mittelfristigen Kaderstrategie. Ganz im Gegenteil: Die Bolts bleiben unbeirrt ihrer bisherigen Strategie treu. Und das macht durchaus Sinn – zumindest jetzt noch.
Beim Saisonstart in der NHL stehen einige Teams im Rampenlicht. Manche, weil sie sich mit Aufsehen erregenden Neuzugängen in eine Favoritenrolle manövrierten. Und für einige wird die Stunde der Wahrheit in den Playoffs schlagen. Andere Clubs wiederum haben durch Kadermutationen gewissermassen einen Paradigmenwechsel vollzogen. So wie bei den Canadiens de Montréal. Dort herrscht nach einem wie in den letzten Jahren jeweils immer ereignisreichen Sommer mit dem Draftpick von Juraj Slafkowsky als Höhepunkt eine spürbar positive Aufbruchstimmung – wenn auch gepflastert mit vielen Fragezeichen!
„Big Z“, ein „Ironman“ und der „Subbanator“ sagen Goodbye NHL: Keith Yandle, Zdeno Chara und P.K. Subban – jeder dieser drei NHL-Legenden hat auf seine Weise irgendwie in der NHL seinen eigenen Fussabdruck hinterlassen. Besonders aber bei P.K. Subban werden nicht die sportlichen Erfolge und seine gesellschaftliche Wirkung im Gedächtnis haften bleiben. Zu Unrecht.