Gazzetta dell'Ambrì
Ausgewählte Beiträge aus dem deutschsprachigen HCAP Fanmagazin, welches jeweils viermal pro Jahr als Printheft erscheint.
Nach mehreren Jahren, in welchen die „Bolts“ nur situativ Änderungen im Kader vornahmen und eine Art Masterplan verfolgten, scheint sich eine Trendwende abzuzeichnen. Was bleibt, ist die Konstanz in der Kaderplanung bei den Schlüsselspielern. Interessant wird sein, wie sich jene entwickeln, denen die Zukunft gehört.
Die Canadiens de Montréal gehören zu jenen NHL-Clubs, die man aufgrund ihrer Tradition und kulturell wie auch wirtschaftlichen Bedeutung gerne wieder im Kreise der Topclubs sehen würde. Und es deuten nicht wenige Anzeichen darauf, dass die „Habs“ sehr bald wieder Aufnahme in den erlauchten Kreis der regelmässigen Playoff-Teilnehmer finden werden.
Eigentlich befand man sich letzte Saison noch in der Endphase eines Rebuildings und wollte die durch geschickte Drafts und Trades neu erworbene Identität spielerisch zementieren. Dank des früher als zunächst erwarteten sportlichen Erfolgs hat sich die Mannschaft bereits als Spitzenclub etabliert. Nun will sich die neue NHL-Lieblingsmannschaft der Schweizer Eishockeyfans in dieser Saison die nächste Stufe beim sportlichen Steigflug zünden.
Alle Jahre wieder zum Saisonstart in der NHL steht die Frage im Raum: Welches in Kanada beheimatete Team kann den nunmehr seit 1993 dauernden Stanley-Cup-Fluch brechen? Seit 30 Jahren wartet man im Mutterland des modernen Eishockeys nunmehr darauf, dass der Stanley Cup wieder einmal „zuhause“ präsentiert wird. Warum aber dauert diese Durststrecke eigentlich so lange? Wir nennen sechs Gründe.
Warum wird Nino Niederreiter so oft getradet? Und dabei hatte er nicht immer eine Wahl und musste sich den Gesetzmässigkeiten der Liga beugen. Von den NY Islanders wurde er gedraftet. Seine Station in Minnesota war ein von ihm gewünschtes Tauschgeschäft der „Isles“ mit der „Wild“. So auch der Wechsel zu den „Canes“ nach Carolina, wo er wiederum keinen Einfluss darauf hatte. Die Station Nashville war endlich wieder selbstgewählt, um dann doch wieder einige Monate später ohne eigene Einflussnahme zu den Winnipeg Jets transferiert zu werden. Was sagt dieser NHL-Karriereverlauf über „El Nino“ aus? Ganz einfach: der Mann ist begehrt!