Bull-etin Zug
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Eigentlich befand man sich letzte Saison noch in der Endphase eines Rebuildings und wollte die durch geschickte Drafts und Trades neu erworbene Identität spielerisch zementieren. Dank des früher als zunächst erwarteten sportlichen Erfolgs hat sich die Mannschaft bereits als Spitzenclub etabliert. Nun will sich die neue NHL-Lieblingsmannschaft der Schweizer Eishockeyfans in dieser Saison die nächste Stufe beim sportlichen Steigflug zünden.
Alle Jahre wieder zum Saisonstart in der NHL steht die Frage im Raum: Welches in Kanada beheimatete Team kann den nunmehr seit 1993 dauernden Stanley-Cup-Fluch brechen? Seit 30 Jahren wartet man im Mutterland des modernen Eishockeys nunmehr darauf, dass der Stanley Cup wieder einmal „zuhause“ präsentiert wird. Warum aber dauert diese Durststrecke eigentlich so lange? Wir nennen sechs Gründe.
Warum wird Nino Niederreiter so oft getradet? Und dabei hatte er nicht immer eine Wahl und musste sich den Gesetzmässigkeiten der Liga beugen. Von den NY Islanders wurde er gedraftet. Seine Station in Minnesota war ein von ihm gewünschtes Tauschgeschäft der „Isles“ mit der „Wild“. So auch der Wechsel zu den „Canes“ nach Carolina, wo er wiederum keinen Einfluss darauf hatte. Die Station Nashville war endlich wieder selbstgewählt, um dann doch wieder einige Monate später ohne eigene Einflussnahme zu den Winnipeg Jets transferiert zu werden. Was sagt dieser NHL-Karriereverlauf über „El Nino“ aus? Ganz einfach: der Mann ist begehrt!
Wir haben es in diesem Blog schon einmal thematisiert: Der moderne General Manager in der NHL muss kreativ sein und am besten gewissermassen „Multi-Cross-Team-Deals“ beherrschen (siehe Blog „Die Herren des Salary Cap“ vom 19.09.2022). Einer, der es besonders gut draufhat, ist gegenwärtig Kent Hughes, wie er zuletzt beim Tauschgeschäft bewies, in welchem Jeff Petry, Erik Karlsson und Mike Hoffman mitsamt weiteren Akteuren involviert waren.
Patrice Bergeron macht Schluss mit NHL-Eishockey. Nach ziemlich genau 20 Karrierejahren, die gekrönt waren von vielen Einzelauszeichnungen, Olympischen Goldmedaillen, einem Stanley-Cup-Erfolg und einer weiteren Stanley-Cup-Finalteilnahme. Aber es waren nicht einfach nur diese Erfolge, die ihn zu einer Ikone des Eishockeys in seiner Heimatprovinz machten. Viel mehr war „Bergie“ ein NHL-Vorzeigeprofi sowie ein Vorbild und Modell für alle Québécois.