NHL Observer
Was passiert hinter den Kulissen der NHL und was steckt hinter den Geschichten, die uns bewegen? NHL Insider Joël Ch. Wuethrich öffnet für SHN sein NHL Netzwerk.
Alle Jahre wieder zum Saisonstart in der NHL steht die Frage im Raum: Welches in Kanada beheimatete Team kann den nunmehr seit 1993 dauernden Stanley-Cup-Fluch brechen? In diesem Blog haben wir in einer Hintergrundreportage die Gründe für diese Durststrecke bereits erläutert (den Blogbeitrag findet ihr hier). Hier diesmal eine sportliche Analyse der realistischen Chancen, dass dieser Fluch ausgerechnet diese Saison besiegt wird.
Wer hat sich in der NHL bereits früher als erwartet etabliert und steht kurz davor, die nächste Hürde zum Top-Leistungsträger in seiner Mannschaft zu erklimmen? Von welchen Spielern wird clubintern und in Fachkreisen erwartet, dass sie in der Saison 2023/24 den Durchbruch vom wichtigen Stammspieler zum Topstar vollziehen?
Nach einigen Jahren, in welchen Kaderkonsolidierung und nur gezielte. einzelne Mutationen im Mannschaftsgefüge vollzogen wurden, haben die San Jose Sharks nun eine „Transition Season“ vor der Brust. Wie schlagen sie sich ohne Timo Meier und Erik Karlsson? Klar ist: Die Mannschaft wird diese Saison eine neue Identität aufbauen (müssen).
Nach mehreren Jahren, in welchen die „Bolts“ nur situativ Änderungen im Kader vornahmen und eine Art Masterplan verfolgten, scheint sich eine Trendwende abzuzeichnen. Was bleibt, ist die Konstanz in der Kaderplanung bei den Schlüsselspielern. Interessant wird sein, wie sich jene entwickeln, denen die Zukunft gehört.
Die Canadiens de Montréal gehören zu jenen NHL-Clubs, die man aufgrund ihrer Tradition und kulturell wie auch wirtschaftlichen Bedeutung gerne wieder im Kreise der Topclubs sehen würde. Und es deuten nicht wenige Anzeichen darauf, dass die „Habs“ sehr bald wieder Aufnahme in den erlauchten Kreis der regelmässigen Playoff-Teilnehmer finden werden.