La StammTisch
Le Grand Débrief du HC Bienne. Avec Laurent Kleisl (Journal du Jura), Cyrill Pasche (Sport-Center) et Lyndon Viglino (Canal 3).
Die erste Runde der NHL-Playoffs wirft jedes Jahr dieselbe grundlegende Frage auf: Wie kann es sein, dass von vier der sechs punktbesten Teams gleich zwei zwingend ausscheiden müssen in den Playoffs?
In der ersten Playoff-Runde gibt es einige Duelle, die mit einer besonderen Rivalität gewürzt sind. Beispielsweise jene zwischen den Pittsburgh Penguins und den Philadelphia Flyers, die als "Battle of Pennsylvania“ bezeichnet wird. Diese mit viel gegenseitiger Abneigung versetzte Rivalität ist historisch gewachsen und hat Tradition. Eine andere indessen ist relativ neu – aber nicht minder mit Emotionen beladen.
Aufgrund von einigen Verletzungen zum Saisonende bei den Verteidigern der Montréal Canadiens – einige davon absolute Schlüsselspieler – konnte David Reinbacher endlich sein NHL-Debüt feiern. Dennoch steht ihm noch ein langer Weg zum NHL-Stammspieler bevor.
In den NHL-Playoffs entscheiden auch Struktur, Disziplin und mentale Stabilität über Erfolg und Misserfolg. Genau in diesem Kontext erhält ein Spieler wie Phillip Danault seine besondere Bedeutung. Der Defensivcenter, der mit den Montréal Canadiens 2021 den Final erreichte, danach zu den Los Angeles Kings wechselte und in dieser Saison wieder nach Montréal zurückgekehrt ist, verkörpert prototypisch den Wert eines wertvollen Rollenspielers.
Zu einem wichtigen Entwicklungsschritt eines NHL-Cheftrainers gehört die Playoff-Erfahrung. Für Martin St. Louis ist genau dieser Moment nun erreicht: Nach seiner Premiere 2025 führte er die Montréal Canadiens 2026 bereits frühzeitig wieder in die Postseason.