Swiss Women's Hockey
Der Blog beleuchtet das Schweizer Frauen-Eishockey – von den Nationalteams über die PostFinance Women’s League bis zu den unteren Ligen. Was läuft wo? Wer macht was? Wir beantworten Fragen und ordnen ein.
Vor genau 30 Jahren im März 1996 wurde in Montreal nicht einfach ein neues Kapitel in der ruhmreichen Geschichte der Canadiens de Montréal eröffnet. Als das Centre Bell seine Tore öffnete, ging es nicht nur um die spektakuläre Einweihung einer modernen Arena. Es ging um einen gewagten kulturellen Übergang und die Frage, ob sich ein Mythos verlegen lässt. Dieses Ereignis wurde letzte Woche gefeiert.
Noch vor wenigen Monaten galten mehrere Mannschaften, die sich aktuell auf einem Playoff-Platz befinden oder unmittelbar um die Playoff-Teilnahme kämpfen, als klare Aussenseiter. Mit Tempo, Talent und einer gehörigen Portion Frechheit mischen aber nun Teams die NHL auf, die man in dieser Saison nicht als Playoff-Kandidaten erwarten konnte.
Alle Blicke der Eishockey-Community sind jetzt auf das Olympische Turnier gerichtet. Besonders in Kanada ist es für die Volksseele wichtig, dass dieses Jahr die Goldmedaille vom Eishockey-Mutterland gewonnen wird. Mit auch ein Grund: In der laufenden Saison 2025/26 zeichnet sich ein Szenario ab, das in Kanada für Nervosität sorgt: Es besteht Möglichkeit, dass nur zwei, ein einziges oder im Extremfall sogar kein in Kanada beheimatetes NHL-Team die Playoffs erreicht.
Vor knapp 50 Jahren ereignete sich im altehrwürdigen Maple Leaf Gardens von Toronto etwas, was sich wohl nie mehr in der NHL wiederholen wird: Am 7. Januar 1976 hat der legendäre Darryl Sittler, Captain der Toronto Maple Leafs, beim 11:4-Sieg gegen die Boston Bruins nicht weniger als zehn Skorerpunkte erzielt. Sechs Tore, vier Assists – Zahlen, die auch ein halbes Jahrhundert später wie ein statistischer Übertragungsfehler wirken.
Die NHL-Saison 2025/26 sollte eine grosse Bühne werden für jene Rookies, deren Namen schon Monate vor dem ersten Bully hoch gehandelt wurden: Ivan Demidov, Matthew Schaefer, Jimmy Snuggerud, Ryan Leonard, Alexander Nikishin oder auch Yaroslav Askarov, um nur einige zu nennen. Aber dann schoben sich im Saisonverlauf auch andere in den Vordergrund.