NHL Observer
Was passiert hinter den Kulissen der NHL und was steckt hinter den Geschichten, die uns bewegen? NHL Insider Joël Ch. Wuethrich öffnet für SHN sein NHL Netzwerk.
Nach den ersten vier Wochenenden der Meisterschaft ist es Zeit, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Mit 19 Punkten aus neun Partien auf dem zweiten Rang platziert, kann der EV Zug auf einen gelungenen Start zurückblicken. Doch wer die Zahlen etwas genauer anschaut, entdeckt noch gehöriges Potential zur Leistungssteigerung.
Heute Freitag startet der EV Zug in Davos in die neue Saison. Nach der erfolgreichen letzten Saison hat der Kader nur wenige Veränderungen erfahren. Die womöglich wichtigste Verstärkung besteht diese Saison nicht in der Form eines Spielertransfers, sondern aus den Lehren vergangener Erfahrungen.
Am Dienstag vermeldete der EV Zug die Verpflichtung Viktor Stålbergs für die nächsten beiden Saisons. Somit ist das Ausländerquintett besetzt. In diesem Blog analysiere ich, was vom neuen Spieler erwartet werden kann.
Wie im letzten Artikel angekündigt, wird dieser Eintrag auf den Kader vom EVZ in der nächsten Saison eingehen. Es gibt wenige offene Positionen, dafür umso wichtigere. Die Verträge der beiden Coaches Kreis und Immonen laufen ebenso aus wie jene von allen Ausländern, mit Ausnahme von McIntyre.
So fühlt es sich also an – Finalluft. Nach 19 langen Jahren konnte der EVZ sie wieder schnuppern. Es blieb allerdings beim Schnuppern. Nach einem missglückten Auftakt steigerte sich der EVZ von Spiel zu Spiel und kämpfte sich in die Serie zurück. Just als sich das Momentum nach dem zweiten Overtime-Sieg in Folge und vor der kapitalen fünften Partie in der Hauptstadt auf Zuger Seite befand, schlugen die Bären – provoziert durch das Zuger Kitzeln – mit einer Heftigkeit zurück, dass die Zuger chancenlos blieben.