La StammTisch
Le Grand Débrief du HC Bienne. Avec Laurent Kleisl (Journal du Jura), Cyrill Pasche (Sport-Center) et Lyndon Viglino (Canal 3).
Der EV Zug gilt als Musterbeispiel eines professionell geführten Sportunternehmens. Ein Verein, der umsichtig, ruhig und mit geduldiger Hand von Vereinspräsident Dr. Hans-Peter Strebel, CEO Patrick Lenwgiler und Sportchef Reto Kläy aufgebaut und zum Erfolg geführt wurde. Zumindest mit der Ruhe ist es nach dem grossen Knall endgültig vorbei. Und es könnte nicht der Letzte sein.
Beim EV Zug hat es vor Spiel 2 im Playoff-Viertelfinal mächtig gekracht: Trainer Benoit Groulx setzte Topskorer Dominik Kubalik ohne Not auf die Tribüne. Der Poker sei angesichts der Chancenwucher nicht aufgegangen, wurde im Nachgang argumentiert. Dabei ist es ein wichtiges Signal – die Gültigkeit des Leistungsprinzips.
Der EV Zug hat die Playoff-Qualifikation über den Umweg Play-Ins geschafft. Nun kommt es im Playoff-Viertelfinal wieder zum Duell gegen den HC Davos. Die Vorzeichnen könnten im Vergleich zum Vorjahr kaum unterschiedlicher sein.
Aus sportlicher Sicht war das Jahr 2025 eine Enttäuschung. Die Playoffs und damit verbundenen die Ära von Erfolgstrainer Dan Tangnes endeten mit einer grossen Enttäuschung. Die sportliche Achterbahnfahrt passt als Metapher auch zum Jahr 2025. Die Chronik der Ereignisse.
Die Kaderplanung für die kommende Saison 2026/27 ist fast abgeschlossen. Beim Schweizer Personal gibt es nur noch eine offene Pendenz: Raphael Diaz (39). Der Routinier befindet sich nach einer Gehirnerschütterung auf dem Weg zum Comeback. Wann er zurückkehrt, ist derzeit noch offen. Mit seiner Gesundheit steht und fällt auch seine Zukunftsentscheidung. Der EV Zug muss hoffen, dass der Routinier trotz seines fortgeschrittenen Alters noch ein Jahr dranhängt.