Cold Facts
Grégory Beaud (Blick) et Jean-Frédéric Debétaz (Keystone-ATS) analysent le hockey suisse. Créé lors du mondial 2018, le podcast s’intéresse principalement aux romands.
Vor rund einem Monat hat Ambrì den Klassenerhalt geschafft. Zeit zum Feiern oder Ferienmachen bleibt allerdings vor allem für die Führungsriege keine. Viele Punkte sind zu klären. Dieser Blog fasst die Wichtigsten zusammen und bildet so gleichzeitig die Grundlage für spätere, tiefer gehende Blogs. Genauere Informationen sickern erst so langsam durch, deswegen sind auch viel Spekulation und eigene Meinungen hier enthalten. Der Versuch einer Übersicht.
Eine turbulente Saison ging für den HC Ambrì-Piotta versöhnlich zu Ende. Mit dem Ligaerhalt in vier Spielen gegen den SC Langenthal retteten sie den ganzen Klub vor der Katastrophe. Einen grossen Anteil an diesem letztlich guten Ende haben vier Spieler des neu gegründeten Farmteams HCB Ticino Rockets. In den ersten Monaten verschmäht, helfen vier Akteure ihrem grossen Bruder zu einer weiteren Saison NLA.
Ambrì stand in den letzten Jahren oft nahe am Abgrund und konnte oft in quasi letzter Sekunde den Kopf aus der Schlinge ziehen. Wenn ein Team weiss, wie es ist, mit dem Messer am Hals zu spielen, dann ist es der HC Ambrì-Piotta. Diese Nehmerqualitäten sind nun gefragter denn je: Wieder einmal müssen sie den schweren Gang in die Ligaqualifikation antreten.
Bis vor einem Jahr hat er nur für den einen Klub gespielt. Inti Pestoni hat beim HC Ambrì-Piotta alle Juniorenstufen durchlaufen und mit 18 Jahren in der NLA debütiert. Im Laufe der Zeit ist er zum Publikumsliebling, zur Identifikationsfigur und zum Stolz eines ganzen Klubs geworden. Dann kam letztes Jahr der grosse Wechsel. Weg von seinem Elternhaus gleich neben der Valascia zu den ZSC Lions. Wie ist es dem Dorfkönig im ersten Jahr in der Grossstadt ergangen?
Ein desaströses Wochenende liegt hinter dem HC Ambri-Piotta. Bei einem Sieg gegen Fribourg hätte man die rote Laterne am Freitag wieder an die Drachen abgeben könen. Hingegen kassierte man sechs Powerplay-Tore und ging mit 0:7 unter. 24 Stunden später ging das letzte Derby zu Hause mit 0:5 verloren. Wenn nicht einmal in einem Derby ein Tor gelingt, muss man sich langsam aber sicher fragen: Wie weiter Ambrì? Die Lage wird prekär.