Beide Mannschaften gingen entschlossen ins letzte Spiel des Turniers. Das erste Drittel war hart umkämpft, doch die Finnen dominierten. Obwohl beide Teams Power-Plays hatten, gelang keinem ein Tor. Finnland erzielte dann vermeintlich das erste Tor des Abends, doch es zählte nicht, weil der Puck mit einem hohen Stock ins Tor abgelenkt worden war.
Am Ende des ersten Drittels hatte die Schweiz die Chance, in doppelter Überzahl zu spielen. Die Strafen zogen sich ins Mitteldrittel weiter, doch die Schweiz brachte keinen Treffer zu Stande. Das Spiel verlief in der Folge ausgeglichen, wobei beide Teams versuchten, Torchancen des Gegners zu verhindern. Die Schweizer fanden gegen Ende des Mittelabschnitts zu ihrem Spiel zurück, und die letzten fünf Minuten des Drittels gehörten eindeutig ihnen.
Sie setzten die Finnen bis zur Mitte des dritten Drittels unter Druck, dann wendete sich das Blatt wieder zugunsten der Nordländer. Doch obwohl beide Teams ihre Chancen hatten, verhinderten die Goalies jegliche Tore. Die Finnen hatten wenige Sekunden vor Ende des Drittels eine weitere hochkarätige Chance, doch da sie nicht trafen, ging das Spiel in die Verlängerung.
Die Finnen hatten kurz nach Beginn der Verlängerung eine Topchance, doch der Puck ging an den Pfosten. Auch die Schweizer trafen nach vier Minuten die Latte. Beide Teams verteidigten gut, selbst im Drei-gegen-Drei, doch schliesslich setzten sich die Finnen, die an Schwung gewonnen hatten, durch, und Konsta Helenius erzielte den Siegtreffer.
Die Schweizer beenden das Turnier mit nur einer Niederlage und stehen nun nach drei WM-Finalteilnahmen auf dem ersten Platz der IIHF-Weltrangliste. Drei Schweizer Spieler schafften es zudem ins All-Star-Team: Leonardo Genoni, Roman Josi und Sven Andrighetto. Henri Jokiharju (FIN) und Macklin Celebrini (CAN) waren die beiden anderen Spieler. Roman Josi wurde zum MVP des Turniers gekürt.
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